Jugendgruppe auf den Spuren des Iron Curtain Trail - Teil 2

23.05.2011: Das Raphaelshaus,ein Jugendhilfezentrum, setzt das Radreiseprojekt "Eiserner Vorhang" fort und bricht zur zweiten Etappe der 6800 km langen Tour auf

Die Radtour entlang des Eisernen Vorhang geht in die 2. Runde. Nach dem Start im letzten Herbst wird das Radreiseprojekt „Eiserner Vorhang“ im Raphaelshaus fortgeführt. Das Team Raphael wird zur zweiten Etappe der 6800 km langen Tour aufbrechen. In vier Jahren, pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls, werden die letzten Kilometer unter den Rädern der Jugendlichen des Raphaelshauses dahinschwinden.

Entlang dieses „Grünen Bandes“ werden die Jugendlichen die Tradition der Radtouren des Raphaelshaus fortsetzen und auch zu den altbewährten Tourregeln starten:

„Um einen Schlafplatz zu bekommen, muss um Herberge gebeten werden“ oder „Das Team fährt gemeinsam los und kommt gemeinsam an“. Zum Tagesablauf gehört nicht nur das Radfahren, sondern auch die Zubereitung der Mahlzeiten, die Pflege und Reparatur der Fahrräder und sie sind auch für ihren Schlafplatz verantwortlich.

Die Jugendlichen werden wieder die Herausforderung annehmen und persönliche Grenzen auf den Etappen in zum Teil abgelegenen Teilen Europas wahrnehmen. Die herausfordernden Situationen sind „echt“. Berge kann man nicht wegdenken und nicht versetzten, daher werden Sie gemeinsam befahren. Das Wort „Radtour“ klingt im ersten Moment wie „gemeinsam eine gute Zeit in der Natur und fremden Kulturen verbringen“, so ist es auch oft. Oft allerdings fahren die Jugendlichen gegen den Wind, bei Regen, Schnee und Kälte. Manchmal gleiten die Räder auf feinstem Asphalt, manchmal holpern sie auch über Schotterpisten. Während man im Sattel sitzt, ist man auf einer Radtour also allem ausgesetzt, was die Natur und Mitmenschen sich einfallen lassen. Der Schlafplatz sowie der nächste Tag sind ungewiss. Genau das ist es was das „unterwegs“ sein mit dem Rad wertvoll macht. Als Beispiel ein Eintrag eines Jugendlichen aus dem Tourenbuch.

„Die Berge gehen immer hoch und runter es ist zwar anstrengend aber ich finde es aber gut, weil ich immer wieder an meine Grenzen stoße und ich immer wieder stolz auf mich bin.“